26 March 2026, 08:12

Radrennfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone nahe einer Schule

Verkehrszeichen 'Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schulzone voraus' mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Radrennfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone nahe einer Schule

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde: 59 km/h in der 30er-Zone nahe einer Schule

Ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde wurde mit einer Geschwindigkeit von 59 km/h in einer 30er-Zone in der Nähe einer Schule gemessen. Der Vorfall ereignete sich während einer Geschwindigkeitskontrolle, bei der ein gefälschtes Tempolimit-Schild eingesetzt worden war, um Autofahrer zu überführen. Die Behörden betonten, dass der Radfahrer zu den schnellsten Verkehrsteilnehmern gehörte, die an diesem Tag registriert wurden.

Die Messung fand in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads statt. Zwar richtete sich die Aktion ursprünglich gegen Kraftfahrer, doch die hohe Geschwindigkeit des Radfahrers fiel besonders auf. Tempolimits gelten für alle Fahrzeuge – auch für Fahrräder –, und Verstöße in Schulnähe werden oft besonders streng geahndet.

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Trotz des offensichtlichen Verstoßes wurde der Radfahrer nicht angehalten, sodass keine sofortige Strafe verhängt wurde. Wäre ein Bußgeld fällig geworden, hätte es zwischen 15 und 35 Euro betragen können – abhängig von der konkreten Gefährdung. In manchen Fällen können Radfahrer zudem einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg erhalten.

Der Vorfall reiht sich in andere ungewöhnliche Fälle von Blitzer-Fotos in Deutschland ein. So wurde etwa eine Frau wegen Rasens ihres Beifahrers bestraft, ein Autofahrer musste 960 Euro für eine geringfügige Überschreitung zahlen, und ein weiterer wurde trotz Nichtfahrens zur Verantwortung gezogen. Jeder Fall wird individuell bewertet, wobei die Strafen je nach Umständen und nicht nach festen Tabellen variieren.

Die Geschwindigkeit des Radfahrers lag fast doppelt so hoch wie erlaubt, blieb aber ohne direkte Konsequenzen. Zwar sind die Bußgelder für Radfahrer in der Regel niedriger als für Autofahrer, doch hängt die Ahndung vom Kontext und der eingeschätzten Gefahr ab. Die Behörden kontrollieren weiterhin besonders streng in Schulzonen, wo Verstöße oft härter geahndet werden.

Quelle