11 May 2026, 06:12

Schokolade reist klimaneutral von der Dominikanischen Republik nach Dormagen

Werbung für Cadbury's Kakao mit einer Frau, die eine Tasse Kakao hält, mit Werbetext auf dem Plakat.

Schokolade reist klimaneutral von der Dominikanischen Republik nach Dormagen

Eine außergewöhnliche Schokoladenlieferung erreicht Dormagen nach einer Reise über Kontinente und mit vielfältigen Transportmitteln

In Dormagen ist eine ganz besondere Schokoladenlieferung eingetroffen – das Ergebnis einer Reise, die Kontinente und verschiedene umweltfreundliche Transportwege verband. Die „Schoko-Reise“ vereinte fairen Handel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität, alles rund um eine Charge Bio-Kakao aus der Dominikanischen Republik. Das fertige Produkt ist nun im Dormagener Weltladen erhältlich und wurde bei einer Feier von lokalen Vertretern und Radfahrern gleichermaßen gefeiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Reise begann in der Dominikanischen Republik, wo fair gehandelter Bio-Kakao geerntet wurde. Statt per Flug- oder Seefracht gelangten die Bohnen emissionsfrei mit einem Segelschiff nach Amsterdam. Dort wurden sie in einer solarbetriebenen Fabrik zu „Segelschokolade“ verarbeitet.

Sieben Radfahrer aus Dormagen übernahmen anschließend den Staffelstab: Sie holten die fertige Schokolade im Amsterdamer Hafen ab und radelten zurück nach Deutschland, wo sie am 10. Oktober eintrafen. Auf der letzten Etappe kam ein kommunales Lastenrad zum Einsatz, gestellt von der Stadtverwaltung, das die Schokolade zum Weltladen in der Kölner Straße brachte.

Lieselotte Heinz vom städtischen Umweltteam hob das Engagement der Radfahrer hervor. Die Stadt bekräftigte zudem ihre fortlaufende Unterstützung für Fair-Trade-Initiativen über dieses Projekt hinaus.

Die Schokolade ist nun im Dormagener Weltladen erhältlich. Ihre Ankunft markiert den Abschluss einer Lieferkette, die Emissionen reduziert und ethischen Handel fördert. Das Projekt zeigt, wie lokales Handeln globale Nachhaltigkeitsbemühungen verbinden kann.

Quelle