21 April 2026, 10:13

Schwimmprojekt am ZUE Münster stärkt Integration durch Wasserkompetenz für Geflüchtete

Plakat, das ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, bewirbt und Menschen im Wasser zeigt, darunter eine sitzende Person, sowie Text mit Details zum Schwimmbad.

Schwimmprojekt am ZUE Münster stärkt Integration durch Wasserkompetenz für Geflüchtete

Ein neues Schwimmprojekt am ZUE Münster vermittelt Anwohnern wichtige Wasserkompetenzen. Das Integrationspilotprojekt, das von lokalen Partnern unterstützt wird, bietet Kurse für geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer an. Verantwortliche loben die Zusammenarbeit hinter der Initiative, die bereits auf großes Interesse bei den Teilnehmenden stößt.

Das Vorhaben ist Teil einer breiter angelegten Strategie, Integration durch praktische Fähigkeiten zu fördern. Der Münstersche Verein SwimSportTank e.V. leitet die Kurse mit einem interkulturellen Trainerteam. Viele der Lehrkräfte sprechen die Muttersprachen der Teilnehmenden, was eine klare Verständigung während des Unterrichts gewährleistet.

Anke Sundermeier, zertifizierte Trainerin bei SwimSportTank, unterrichtet Gruppen aller Altersstufen. Der Kurs für erwachsene Männer fand kürzlich im Hallenbad Münster-Roxel statt, das die Stadt vorübergehend zur Verfügung stellte. Die finanzielle Förderung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, sodass die Kurse für Anwohner kostenfrei angeboten werden können.

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Die Initiative knüpft an frühere Erfolge in Münster an: Über 5.000 Viert- und Fünftklässler haben bereits im Rahmen des Landesprogramms "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen erlernt. Der Bezirksvertreter Stefan Centeno Hüttemann dankte SwimSportTank, der Stadt und der Sparkasse für ihr gemeinsames Engagement, das das Pilotprojekt erst möglich machte.

Die Schwimmkurse am ZUE Münster laufen bereits mit hoher Beteiligung in allen Altersgruppen. Das Projekt verbindet lokale Förderung, kommunale Einrichtungen und fachkundigen Unterricht, um lebenswichtige Fähigkeiten zu vermitteln. Die Organisatoren hoffen, dass dieses Modell langfristig die Integration der Anwohner in der Region unterstützt.

Quelle