17 April 2026, 14:18

Silvester in Essen: Friedliche Feiern trotz vereinzelter Angriffe auf Einsatzkräfte

Eine belebte Stadtstraße in Berlin am Neujahrstag, voller Menschen, Fahrzeuge und festlicher Dekorationen, mit Feuerwerk, das den Nachthimmel erhellt.

Silvester in Essen: Friedliche Feiern trotz vereinzelter Angriffe auf Einsatzkräfte

Essens Silvesterfeiern verliefen weitgehend ohne größere Zwischenfälle – die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger feierte friedlich in die Neue Jahr. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Rettungskräften, verurteilte jedoch vereinzelte Angriffe auf Einsatzkräfte scharf.

Als Teil des Sicherheitskonzepts kam im Südostviertel in der Nähe des Wasserturms eine mobile Videoüberwachung zum Einsatz. Das System diente der Beobachtung neuralgischer Punkte; Kufen hofft, dass das Land den Städten künftig mehr Spielraum für den eigenverantwortlichen Einsatz solcher Maßnahmen einräumt.

Zum Gelingen der Nacht trugen auch verstärkte Personalkapazitäten bei, darunter 18 Mitarbeiter der Ordnungsbehörde, die sich auf die Innenstadt konzentrierten. Präventive Arbeit des Jugendamts, von Wohlfahrtsverbänden und Netzwerkpartnern sorgte für eine ruhige Stimmung.

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Trotz der insgesamt geordneten Feiern sahen sich einige Rettungskräfte Angriffen ausgesetzt, die Kufen als "absolut inakzeptabel" brandmarkte. Gleichzeitig dankte er der EBE und ehrenamtlichen Helfern für die Aufräumarbeiten und appellierte an die Feiernden, ihren eigenen Müll zu entsorgen.

Polizei, Feuerwehr und Ordnungsdienste arbeiteten die ganze Nacht Hand in Hand. Durch ihre gemeinsame Einsatzführung konnten Vorfälle schnell bearbeitet und die Sicherheit in der Stadt gestärkt werden. Die Feiern zeigten, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger die Einsatzkräfte respektierten und sich an die Regeln hielten. Kufen betonte die Bedeutung der weiteren Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bevölkerung und wiederholte seine Forderung nach schärferen Strafen für diejenigen, die in solchen Situationen Rettungskräfte angreifen.

Quelle