21 April 2026, 00:19

Solingen wird zum Geheimtipp für Immobilienkäufer in NRW

Eine Reihe von Fachwerkhäusern in Rothenburg ob der Tauber, Deutschland, mit Fenstern, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Solingen wird zum Geheimtipp für Immobilienkäufer in NRW

Solingens Immobilienmarkt gewinnt in der Region an Bedeutung

Steigende Verkaufszahlen, stabile Preise und ein Zustrom von Käufern aus benachbarten Städten treiben das Wachstum voran. Die Stadt verzeichnete im vergangenen Jahr einen Anstieg der Transaktionen um 9,5 Prozent – insgesamt wurden 1.196 Geschäfte abgeschlossen.

Der Gesamtwert der Immobilienverkäufe in Solingen kletterte 2025 um 26 Prozent auf 423,5 Millionen Euro. Dieser deutliche Anstieg spiegelt sowohl die gestiegene Nachfrage als auch höhere Preise wider, insbesondere bei Bestandsimmobilien. Der Wohnimmobilienpreisindex liegt nun bei 213,7 Punkten – mehr als das Doppelte des Basiswerts von 100 im Jahr 2005.

Neubauprojekte verzögerten sich 2025, während ältere Immobilien deutliche Preisanstiege verzeichneten. Besonders Eigentumswohnungen wurden teurer, während bergische Fachwerkhäuser günstigere Alternativen boten. Insgesamt wechselten 26 solcher Objekte im letzten Jahr den Besitzer und zogen kaufkraftbewusste Interessenten an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Rund 30 Prozent der Käufer kamen von außerhalb Solingens, oft als Umzieher aus teureren Städten wie Köln oder Düsseldorf. Auch der Gewerbeimmobiliensektor florierte: Der Umsatz verdoppelte sich nahezu auf 42,3 Millionen Euro. Der Durchschnittspreis für Wohnbauland blieb hingegen mit etwa 370 Euro pro Quadratmeter stabil.

Solingens Immobilienmarkt stärkt seine regionale Position Mit wachsenden Transaktionsvolumina, stabilen Bodenpreisen und starker Nachfrage von externen Käufern entwickelt sich die Stadt zu einem attraktiven Standort für Immobilieninvestitionen. Die Kombination aus Bezahlbarkeit und Wachstumspotenzial zieht weiterhin sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen an.

Quelle