20 March 2026, 14:12

SPD plant neue Arbeitsplätze für Bürgergeld-Empfänger und Geflüchtete in Solingen

Liniengraph, der die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

SPD plant neue Arbeitsplätze für Bürgergeld-Empfänger und Geflüchtete in Solingen

Die SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat hat eine neue Initiative vorgeschlagen, um sinnvolle Arbeitsplätze für Bezieher von Sozialleistungen zu schaffen. Das Vorhaben richtet sich an anerkannten Geflüchtete sowie erwerbsfähige Bürger, die Bürgergeld erhalten. Nach Angaben der Partei sollen diese Stellen die Integration fördern und gleichzeitig Lücken in gesellschaftlich wertvoller Arbeit schließen.

Das Programm zielt darauf ab, Menschen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, ohne mit bestehenden Jobs in Konkurrenz zu treten. Stattdessen liegt der Fokus auf bisher vernachlässigten Bereichen, in denen in der gesamten Stadt zusätzlicher Unterstützungsbedarf besteht.

Corinna Faßbender, sozialpolitische Sprecherin der SPD, betonte, wie wichtig Beschäftigung für das Selbstwertgefühl und eine strukturierte Tagesgestaltung sei. Sie hob hervor, dass Arbeit auch die gesellschaftliche Teilhabe stärkt – insbesondere für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, eine Chance zu bekommen. Unternehmer Daniel Weber pflichtete ihr bei und erklärte, dass sinnvolle Arbeitsplätze Sprachkenntnisse, Integration und langfristige Beschäftigungsfähigkeit von Zugewanderten fördern.

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Eine zentrale Rolle im Projekt kommen gemeinnützigen Organisationen zu. Die Stadt plant, deren bestehende Expertise und Netzwerke zu nutzen, um passende Stellen zu entwickeln. Die Jobs sind als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt konzipiert und bieten praktische Erfahrungen, während sie gleichzeitig der Gemeinschaft zugutekommen.

Bevor es weitergeht, muss die Verwaltung ein detailliertes Konzept für die anstehenden Haushaltsverhandlungen erarbeiten. Dazu gehört auch eine umfassende Kostenprüfung, um die Machbarkeit zu klären. Die SPD hat deutlich gemacht, dass die neuen Stellen keine regulären Arbeitsplätze ersetzen, sondern gezielt in Bereichen ansetzen sollen, in denen aktuell Unterstützung fehlt.

Der Vorschlag wartet nun auf eine finanzielle Prüfung, bevor eine Umsetzung erfolgen kann. Bei Genehmigung könnte die Initiative strukturierte Wege in den Arbeitsmarkt für erwerbslose Leistungsbezieher schaffen. Die Stadt erhofft sich davon sowohl bessere Perspektiven für Einzelne als auch eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Quelle