Tabakovićs Triumph: Vom Zweifler zum Gladbach-Helden in Rekordzeit
Hans-Theo KuhlTabakovićs Triumph: Vom Zweifler zum Gladbach-Helden in Rekordzeit
Haris Tabaković hat sich seit seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach zu einem Schlüsselspieler entwickelt. Der von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Stürmer hat in dieser Saison bereits sieben Tore in elf Spielen erzielt. Seine Bedeutung zeigte sich besonders im jüngsten Derby-Sieg gegen den 1. FC Köln, wo er trotz eines zuvor verschossenen Elfmeters traf.
Tabakovićs Weg nach Mönchengladbach begann im vergangenen Jahr, als Hoffenheim ihn für etwa drei Millionen Euro von Hertha BSC verpflichtete. In der Saison 2023/24 dominierte er die 2. Bundesliga und beendete die Spielzeit als Torschützenkönig mit 22 Treffern. Sein Vertrag bei Hoffenheim läuft zwar noch bis Sommer 2027, doch die Ausleihe gab ihm die Chance auf einen Neuanfang.
Nicht alle bei den Fohlen waren anfangs von seiner Verpflichtung überzeugt. Sportdirektor Rouven Schröder gab zunächst Bedenken zu, lobt den Angreifer nun aber für seine Teamfähigkeit, Konstanz und seine Fähigkeit, die Mannschaft mitzureißen. Tabaković selbst hat sich sowohl auf dem Platz als auch in der Stadt gut eingelebt.
Im Derby gegen Köln war sein Einfluss unübersehbar. Zwar verfehlte er in der ersten Halbzeit einen Elfmeter, doch später machte er mit dem 3:0-Endstand den Deckel drauf. Mit bereits sieben Saisontoren wird Gladbach zunehmend von seiner Torgefährlichkeit abhängig.
Tabakovićs aktuelle Form macht ihn für Mönchengladbach unverzichtbar. Seine Anpassungsfähigkeit und Trefferquote verleihen dem Team dringend benötigte Offensive. Mit fortschreitender Saison wird seine Rolle voraussichtlich noch wichtiger werden.






