20 March 2026, 16:12

Wesel feiert erstes interreligiöses Iftar als Zeichen der Einheit

Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, einer Schüssel und einem Löffel auf der rechten Seite, mit dem Text oben 'Uwxyz - Alle hatten eine große Scheibe und gingen ins Bett'.

Wesel feiert erstes interreligiöses Iftar als Zeichen der Einheit

Wesel veranstaltet erstes interreligiöses Iftar am 13. März 2026

Rund 100 Gäste aus verschiedenen religiösen und gemeinnützigen Gruppen kamen in Wesel zum ersten interreligiösen Fastenbrechen zusammen. Die Veranstaltung während des heiligen Monats Ramadan sollte den Dialog und das Verständnis zwischen den Glaubensrichtungen stärken. Lokale Verantwortliche bezeichneten sie als einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Einheit in der Stadt.

Das Iftar wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadtverwaltung organisiert. Julian Agushi von Horizont e.V. leitete zum Sonnenuntergang den Gebetsruf ein und markierte damit das Ende des Tagesfastens für die muslimischen Teilnehmer.

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Es folgte ein vielfältiges Buffet, bei dem die Gäste gemeinsam speisten und sich über Themen wie Besinnung, Selbstreflexion und Gemeinschaft austauschten. Vertreter lokaler Gemeinden betonten die Bedeutung des Zusammenkommens – unabhängig vom Glauben.

Bürgermeister Rainer Benien unterstrich, wie solche Begegnungen gegenseitigen Respekt und Verbundenheit fördern. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, ergänzte, dass das gemeinsame Brotbrechen die Bindung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern vertiefe. Die Organisatoren dankten zudem der Integrationsbeauftragten der Stadt und allen beteiligten Gruppen für ihr Engagement.

Das Fasten im Ramadan zählt zu den Fünf Säulen des Islam und hat für Muslime eine tiefe spirituelle Bedeutung. Ähnliche interreligiöse Iftare fanden bereits in anderen deutschen Städten wie Gelsenkirchen und Dortmund statt – ein Zeichen für den wachsenden Trend gemeinsamer religiöser Praktiken.

Die Veranstaltung in Wesel war das erste offizielle Gemeinschafts-Iftar der Stadt und setzt ein Zeichen für künftige interreligiöse Zusammenarbeit. Unter den Teilnehmenden waren Mitglieder religiöser Gruppen, lokale Vereine und politische Vertreter. Die Organisatoren hoffen, dass das Treffen weitere Dialoge und gemeinsame Initiativen in den kommenden Jahren anstoßen wird.

Quelle