Wiesbaden ehrt neun Karnevalshelden mit der Stadtplakette für jahrzehntelanges Engagement
Hans-Theo KuhlWiesbaden ehrt neun Karnevalshelden mit der Stadtplakette für jahrzehntelanges Engagement
Wiesbaden ehrt Karnevalsengagierte mit hohem Stadtehrenzeichen
Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat das unermüdliche Engagement lokaler Karnevalisten mit der renommierten Stadtplakette gewürdigt. Neun verdiente Mitglieder aus Karnevalsvereinen der AKK-Stadtteile erhielten die Auszeichnung für ihr langjähriges Wirken – sei es im Tanz, in der Ausbildung, der Veranstaltungskoordination oder beim Wagenbau.
Im Mittelpunkt der Feier standen Persönlichkeiten, die die lebendige Karnevalstradition Wiesbadens mitgestalten. Dunja Weber wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement als Tanzmajorette, Trainerin und Zeremonienmeisterin in der Präsidentschaft des Dachhof-Vereins geehrt. Sabine Schorsch erhielt Anerkennung für die Organisation von Trainingslagern und ihre Fürsorge um die körperliche Fitness der Aktiven.
Die leidenschaftliche Unterstützerin Julia Leineweber wurde für ihr Wirken als Tänzerin und Ausbilderin gewürdigt, während Wolfgang Bender für sein vielseitiges Engagement bei den Käsbachfinken ausgezeichnet wurde. Florian Kasper wiederum überzeugte durch seine zentrale Rolle bei der Planung und Durchführung zahlreicher Karnevalsveranstaltungen.
Hinter den Kulissen sorgt Karl-Heinz Hoch seit Jahrzehnten mit handgefertigten Festwagen für unvergessliche Umzugsmomente – ein Herzstück des Wiesbadener Karnevals. Auch Jan Stauders praktische Hilfe, etwa beim Bühnenaufbau oder der Zubereitung der traditionellen Metzelsuppe, fand gebührende Würdigung.
Bürgermeister Gerd-Uwe Mende betonte in seiner Rede die verbindende Kraft des Karnevals: "Er schafft Gemeinschaft, schenkt Freude und gibt gerade in schwierigen Zeiten Hoffnung." Die Verleihung der Stadtplakette unterstreicht, wie unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement für die Pflege der Wiesbadener Fastnachtskultur ist. Jeder Einzelne der Ausgezeichneten trägt dazu bei, dass die Tradition für kommende Generationen lebendig bleibt – und dass der Karneval weiterhin Brücken zwischen den Menschen baut.






